21.10.2681

Brennpunkt Wirtschaft

 

+++ Aktuelle Umrechnungskurse +++ Credits: 60,748/1 + Taesarimark: 1,579/1 + Amares: 113,508/1 + Loxonis: 168,233/1 + Dollar: 1,109/1 + Ekrainische Credits: 1,718/1 +++ Aktienkurse +++ Index: 3271 (+18) ++ CARGOSTELLAR: 5802(+4) + Terrabank: 11991(+13) + Mag: 1613(+21) + Protec: 2031(-7) + Rontech: 1467(-11) + Invine: 1130 (+17) + Koan : 2171 (+8) +++

Smith entlässt TRANSSTELLAR-Chef 

Rem-el-Sheik (Ciru Prime)(APA) Ivera Smith, CARGOSTELLAR-Chefin, hat gestern den Vorstandschef von TRANSSTELLAR, Jerim Ramussen, entlassen. Sie machte dabei von einer internen Firmenklausel Gebrauch, die sie bei jeder CARGOSTELLAR-Tocher anwenden kann. Als Begründung wurden Meinungsverschiedenheiten zwischen Ramussen und dem Management genannt; aber auch sein Verhältnis zu Smith war merklich abgekühlt, seitdem er im Frühjahr "Universal Spacelines" in eine Kooperation ins Boot geholt hatte. Die Raumfluglinie zählt Smith zu einem Hauptkonkurrenten der CARGOSTELLAR im Paket-Transport. Auch in der Belegschaft war seine Beliebtheit gesunken, nachdem er für dieses Jahr die Lohnerhöhungen aussetzte. In einer Erklärung würdigte Smith die Verdienste von Ramussen. "Insbesondere die Modernisierung der Flotte, die er 78 begonnen hat, hat das Unternehmen vorangebracht und vor allem wettbewerbsfähig gehalten. Ein absoluter Erfolg war auch die Service-Offensive im letzten Jahr. Leider sind seine strategischen Entscheidungen und Vorstellungen mit denen des Unternehmens und des Managements nicht mehr kompatibel. Daher habe ich Dr. Ramussen gebeten, von seinen Aufgaben zurückzutreten." Die Konzernchefin betonte, dass die Trennung freundschaftlich vonstatten gegangen sei. Mit Sicherheit hat er für seine 6jährige Arbeit bei TRANSSTELLAR eine gute Abfindung bekommen. In den Hinterzimmern wird über Summe in Höhe von 11 Millionen St gemunkelt. Der Nachfolger auf den Posten des Vorstandschefs steht auch schon bereit: Der 48 jährige Minelauvaner Mebqimbla wäre der erste außerirdische Chef in der Geschichte von TRANSSTELLAR. Mebqimbla hat eine steile Karriere in der minelauvanischen Handelsgilde hinter sich, entschied sich aber dann, in den Vorstand von TRANSSTELLAR zu wechseln. "Die Zeit der Umgewöhnung hat er gut gemeistert und ich bin sicher, bei ihm schwimmt der Konzern in ruhigem Strom, wie man bei seinem Volk sagt," so Smith, die damit die Entscheidung des Vorstandes bekannt gab. Auf den Minelauvaner kommt eine schwierige Aufgabe zu: Die Etablierung des Unternehmens in der Peripherie.

Aus dem Konzernhauptquartier berichtete Sensrai


26.01.2682

HydroC sieht weiß

Entre-Nouvage (Le Majus)(kerr) Das Chemieunternehmen HydroC hat unter dem neuen Chef, Francois Clarinaut, nach fast fünf Jahren Flaute wieder Fahrt aufgenommen. Als einer der allgrößten Produzenten von Lacken und Farben sowie Lösungsmitteln hat das Geschäft lange Zeit stagniert. 2680 stand der Familienbetrieb mit über 120.000 Arbeitsplätzen gar vor dem aus, insbesondere weil das Management zu spät auf den Trend von photosensiblen Farben reagierte und gegenüber der Konkurrenz verlor. Die TERRABANK machte ein Investitionsangebot unter der Bedingung, dass Clarinaut Geschäftsführer würde. Nach zähem Ringen stimmte HydroC zu und setzte den agilen ehemaligen TECH-Manager ein. Der ließ unrentable Standorte schließen und verkaufte die Kühlmittelproduktion. "Wir müssen zurück zum Kern von HydroC. Und das sind Farben," sagte er zum Antritt seiner Arbeit. Da war es auch schon klar, dass jeder dritte Mitarbeiter seine Stelle verlieren würde. Er investierte Gelder in die Forschungslabore, die es Mitte 81 dann mit einer neuen Innovation dankten: Lacke, die sich bei Druckeinwirkung verfärbten. Durch die Kooperation mit dem Spielwarenhersteller toyme wurde daraus ein Riesengeschäft. HydroC hat als nächstes vor, seine Schutzlack-Palette zu erweitern, insbesondere Strahlenschutzlacke sollen überprüft und verbessert werden. Wachstumszahlen in diesem Bereich scheinen vielversprechend und Analysten glauben, dass der Markenname HydroC sich hier zügig etablieren kann. Dennoch hat Francois Clarinaut eine Schwierigkeit, die es anzupacken gilt: Viele Fabriken produzieren mit veralteten Maschinen, und Gesundheitsbehörden mahnen an, dass die Schutznormen für die Gesundheit der Mitarbeiter nicht erfüllt sind.

Es informierte Gerard Beaufort


21.05.2682

Immer mehr wollen Holz

Plutown (Pluto)(ispa) Der Holzmarkt der Zentralen Sphäre zeichnet sich seit einigen Monaten durch verstärkte Nachfrage und damit einhergehende Knappheit aufgrund des Booms im Holzmöbelsektor ab. Mehrere Großhändler meldeten letzte Woche leere Lagerhäuser im Handelszentrum Plutown, einem der wichtigsten Umschlagplätzen für Holz und Holzprodukte der Zentralwelt. Insbesondere der Run auf metonoidisches und venusisches Holz, mit denen die zur Zeit in Mode gekommenen Verschalungen hergestellt werden hat für einen rasanten Preisanstieg geführt. Der Festmeter für metonoidisches Mammutbaumholz liegt gegenwärtig bei 263 St, vor einem Jahr lag der Preis noch bei 198 St. Großhändler beziehen nun vertärkt den Naturrohstoff aus der Außenwelt über Import/Export-Unternehmer. Dennoch rechnet LignuMax, gegenwärtig größter Holzhändler im Zentralbund, damit, dass die Preise noch etwas anziehen werden. Logischerweise gehen nun auch Gerüchte um, dass LignuMax große Holzreserven in der Hinterhand hält, um sie spätestens zu Beginn der nächsten Woche zum Höchstpreis auf den Markt zu werfen. Verbraucherschützer empfehlen dem Endkunden, mit der Anschaffung von Holzwaren sich noch ein paar Wochen zu gedulden.

Es berichtete Cane Rutherford


07.08.2682

PROTEC schluckt Dolce Morte Corporation

Canossa (Sicilia)(kerr) Einer der größten Waffenhersteller des bekannten Universums, PROTEC, hat den Aktionären von Dolce Morte Corporation ein Kaufangebot in Höhe von 21 St pro Aktie gemacht. Hauptanteilseigner, ADAM Invest, ist bereit, seine 42,3% Anteile für diesen Preis an PROTEC abzutreten und würde damit einen Umsatz von 8,6 Millionen machen - ein Schnäppchen für PROTEC. Dolce Morte hat in den letzten Jahren konstant an Wert verloren und war seit diesem Jahr auch nicht mehr im iX1000 vertreten. Das Unternehmen stellt schmucke Zierwaffen in teurer Handarbeit her, jedoch haben durch firmeninterne Querelen vor Jahren viele fähige Handwerker das Unternehmen verlassen und sind zum großen Konkurrenten A&C gewechselt. Damit begann der Niedergang: Es folgten mit der Verarbeitung unzufriedene Kunden, Materialfehler bis hin zu Unfällen, die Schützen mit der Waffe erlitten, so dass beispielsweise das Imperium einer ganzen Modellreihe die Zulassung verweigerte. Klagen und Prozesse in den letzten Jahren haben die Aktie von einem Höchststand von 376 St auf 11 St fallen lassen. Das Kaufangebot von PROTEC ist somit fast schon eine Gnade. Das Dolce-Management trat bereits im letzten Monat ab und das Unternehmen wurde an ADAM und andere Investoren verkauft, die an PROTEC herantraten. PROTECs Pläne sind nicht bekannt, die MItarbeiter befinden sich im Zwangsurlaub. Es scheint aber, als wolle der Riese die Marke Dolce Morte wieder aufleben lassen. Letztlich ist der Name gut etabliert und steht für Eleganz und Tradition. Auf Auktionen erzielen legendäre DM-Modelle wie der Revolver "Michelangelo" oder der Kleinblaster "Primavera" Rekordsummen, DM hat viele Liebhaber. Der Designer Joy Deep drückte es einmal so aus: "Sie können erschossen oder von einer Dolce auf den Boden gebettet werden."

Es berichtete Jenson-Tel Korheim