Leserbriefe
Wir laden Ihren Heldencharakter herzlich ein, seine Meinung zu einem Artikel/Kommentar/Leserbrief zu sagen. Schreiben Sie an die Redaktion und geben Sie an, auf welchen Artikel Sie sich beziehen.
ACHTUNG: Die Meinung unserer Leser gibt nicht zwangsläufig die Meinung der Redaktion wieder! Briefe, die gegen das imperiale Pressegesetzbuch verstoßen, werden nicht gedruckt!
Zum Artikel "Strafprozess gegen Dr. Change zuende":
Das Dr. Change schuldig gesprochen wurde, ist ja wohl das Mindeste! Ich bin ziemlich enttäuscht über das Strafmaß! Er hat dutzende Patienten auf dem Gewissen und erhält dafür gerade einmal 20 Jahre Knast. In jedem anderen Justizsystem hätte er nie wieder den offenen Himmel gesehen. Die milde Strafe war sicherlich ein Resultat seiner Standeszugehörigkeit: So zählt man ihn zwar zum niederen Adel, auf der anderen Seite hat er viele blaublütige Freunde, zum Beispiel den Markgraf von Gerlitz. Anders kann man es ja nicht erklären, warum er so lange ungeschoren seiner Tätigkeit nachgehen konnte. Es kann also bei diesem einen Prozess nicht bleiben, vielmehr muss die ganze Tragweite dieses Skandals aufgedeckt werden.
Hans Grindor, 81, Labortechniker (Neu-Potsdam, Taesaris)
Zum Artikel "MBO übt nach Militäraktion Vergeltung":
Wie ich haben viele andere Marsianer in meinem Alter gehofft, dass wir die Jahre der Gewalt endlich hinter uns gelassen haben. Die Marsbefreiungsorganisation kann nicht die Lösung für die Probleme des Roten Planeten sein. Im Gegenteil, sie verschärfen sie noch. Welcher Tourist möchte den unsere Kulturstätten besuchen, angesichts der Anschläge, welcher Investor möchte denn Geld in unsere Wirtschaft investieren? Die MBO hat einmal einen gerechten Kampf gekämpft, als die Rechte der Marsianer mit Füßen getreten wurden. Aber der Planet hat sich seither gewandelt. Ein starker und freier Mars ist nicht das, was die MBO verspricht.
Mara Fil, 19, Studentin (Hopolis, Mars)
Zum gleichen Artikel:
Der Widerstand gegen das Globalgouvernement ist nicht nur legitim, sondern auch notwendig. Denn überlegen wir doch mal, wo wir heute wären, wenn sich niemand aktiv für die Rechte des Mars einsetzen würde: Wir wären immer noch bevorzugtes Testgebiet der imperialen Waffenindustrie und Endlagerstätte für Strahlenmüll.
Emma Nucara, 39, Astrotechniker (Aresia, Mars)